~Happy birthay~

drachiliEinfach mal so am Rande, weil jemand Tolles heute Geburtstag hat (wo zum Henker ist dieser verflixte 31. September?) und irgendwie immer da ist, auch wenn ich nicht da bin und sie eigentlich auch nicht da ist.

Die Frau, bei der es am heutigen Tage vermutlich auch eher Tote als Torte gibt. Die Frau, mit der Diskussionen über Kampfstiele erst richtig Spaß machen.

Egal, was grad noch alles so zusammenbricht. Es gibt diese wenigen Menschen, von denen ich weiß, dass sie da sind und Schutt beiseite schaufeln.

Das ist manchmal echt Gold wert ..

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~kurz erwähnt~

Obwohl heute Sonntag ist, möchte ich kurz erwähnen, dass ich am Freitag dann auch schon nicht mehr frei hatte .. da wir spontan so viele Neuaufnahmen hatten, dass ein weiterer kurzer Frühdienst nötig wurde.

Verrückte Welt, nicht wahr? Wenn ich jetzt einmal davon ausgehe, dass die beiden wirklich in Urlaub gewesen wären, hätte ich da am Donnerstag schon mit den ganzen Aufnahmen alleine gestanden und ab Freitag dann eine Tour ab sieben fahren dürfen, um mich anschließend in’s Büro zu setzen. Die Alternative wäre gewesen, einen der beiden Spätdienste quasi doppelt fahren zu lassen .. morgens das Stück ist ja nicht wirklich viel. Aber es fängt eben früh an. Und die Spätdienste hören jetzt auch nicht direkt schon um sieben auf.

Aber gut. Aufgrund meiner Unmotivation ging das mit dem Urlaub ja eh nicht und die Tourenverteilung war nicht mein Problem. Ausserdem möchte ich da auch gar nicht weiter drüber nachdenken – immerhin ist heute Sonntag und den werde ich mir durch diesen Mist nicht noch weiter verderben lassen.

Dann konzentriere ich mich lieber wieder auf Sam .. das sind deutlich angenehmere Gedanken.

~Cinnnamon Brownies~

Zutaten für ~ 15 Portionen brownie

  • 200 g Schokolade, Zartbitter (möglichst viel Kakaoanteil!)
  • 200 g Butter
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 160 g Mehl
  • 30 g Kakaopulver, ungesüßt

für das Frosting:

  • 3 EL Butter
  • 3 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 125 g Puderzucker
  • 1 EL Milch

Zubereitung

Für den Teig Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Zucker cremig aufschlagen und dann die nur noch lauwarme (nicht heiße!) Schokolade darunter schlagen.

Das Mehl mit Zimt und Kakao mischen und unterrühren.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte, rechteckige Form von ca. 30 x 20 cm füllen (geht auch größer, gibt etwas flachere Brownies) und bei 180°C 30 – 35 min backen.

Der Teig scheint zunächst sehr aufzugehen, fällt aber nach dem Backen wieder zusammen – das soll so sein. Sie sollten außen eine leichte Kruste haben und innen noch etwas flüssig sein.

In der Form vollständig auskühlen lassen.

Währenddessen die Butter mit dem Kakao schaumig schlagen, dann den gesiebten Puderzucker, den Vanillinzucker und die Milch zugeben und nochmals cremig aufschlagen.

Den Kuchen stürzen, das Backpapier vorsichtig abziehen und großzügig mit dem Frosting bestreichen.

Dann in etwa 15 kleine Stücke schneiden, nach Belieben auch mehr.

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: 345 kcal

***

Das ursprüngliche Rezept habe ich von hier und beim Lesen direkt so großen Appetit bekommen, dass ich es heute nach dem Dienst (oh, Überraschung .. ich hatte nicht frei?) direkt nachbacken musste. Das Zeug ist einfach nur verteufelt lecker, selbst meine ganze Wohnung riecht jetzt nach … yummiee!

Die Schokolade war eine 72%ige, obwohl ich sonst ja eher auf die helleren Sachen stehe, eindeutig perfekt. Wenn ich lese, dass manche so große Probleme haben, die richtige Schokolade zu finden .. die hatte ich definitiv nicht.

Allerdings würde ich beim nächsten Mal das Rezept in einigen anderen Punkten abändern. Die Backzeit ist deutlich zu lang, 20 bis 25 Minuten reichen bei der Backform locker aus. Auch die Zuckermenge ist … puh! Eindeutig viel zu hoch und kann mit Sicherheit reduziert werden. Ich habe dieses Mal schon, wenn auch versehentlich, deutlich mehr Zimt genommen – werde das für’s nächste Mal aber definitiv beibehalten.

Einziger Nachteil – ich bin satt. Pappsatt. Und habe vermutlich die Kalorienmenge für die gesamte nächste Woche vor mir stehen. Aber es lohnt sich, definitiv …