~Kürbiseintopf~

Zutaten kürbiseintopf

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Möhren
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 kg Kürbis
  • 2 frische, rote Chilischoten
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Tasse Reis
  • 1,25 Liter Gemüsebrühe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Selleriesalz
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Parmesan

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken. Die Möhren ebenfalls schälen und in Scheiben, die Kartoffeln in Würfel schneiden. Der Kürbis und die Chilischoten werden entkernt und ebenfalls gewürfelt.

Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten. Reis dazu geben, gut verrühren, dann Möhren, Kartoffeln, Kürbis und Chili hinzufügen. 10 Minuten dünsten. Brühe dazugießen, mit Salz und Selleriesalz würzen, noch 30 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Anschließend 5 Minuten im geöffneten Topf stehen lassen. Petersilie unterrühren und mit Parmesan bestreut servieren.

***

Ich habe es geschafft. Nach mehreren Jahren Anlaufzeit habe ich mich dieses Jahr erstmalig an einen Kürbis gewagt, den ich vorher noch nie gegessen, geschweige denn selbst irgendwie zubereitet hätte. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert und hätte nicht gedacht, dass mir das wirklich so gut schmeckt. Mit dem Kürbis hatte ich zu Beginn ein paar winzige Probleme, aber die dürften sich mit einem vernünftigen Messer auch recht schnell erledigt haben. Mein Eintopf ist zwar nicht ganz so flüssig geworden, wie es auf den anderen Bildern zu sehen war, aber trotzdem war’s unglaublich lecker und nicht zu trocken oder matschig. Jedenfalls weiß ich, dass es bei mir jetzt wohl öfter Kürbisgerichte geben wird. Schließlich muss man ja alles mal ausprobiert haben.

Das Rezept findet man übrigens bei Chefkoch wieder.

~☺~

11:12 Ich will nicht aufräumen.. Warum können das nicht die Spinnen machen? Die wohnen hier schließlich auch irgendwie.

Kommt sogar aus Bochum … aber ich schwöre, ich war das nicht! Obwohl ich das durchaus hätte sein können. Aber Ähnlichkeiten mit mir sind nur rein zufällig. Ich finde es allerdings toll, dass in meiner Stadt quasi so unglaublich sympathische Menschen leben. Gefunden habe ich das Ding übrigens wie immer hier.

~Von Unkraut und Fähnchen~

Gestern war dann wieder einer der Momente, in dem ich mich nicht direkt entscheiden konnte, ob ich spontan lieber lachen oder weinen … oder jemanden töten möchte.

Der Sohn meines Vermieters versucht seit zwei Tagen, mich telefonisch zu erreichen. Das ist ganz was tolles, besonders da er immer zu Zeiten anruft, in denen ich defintiv nicht erreichbar bin .. und ich zu Zeiten Feierabend mache, in denen ich ihn nicht mehr anrufen möchte. Abgesehen davon weiß der Kerl, wo ich wohne .. wenn es etwas wichtiges ist, soll er mir einen Zettel in den Briefkasten werfen.

Für ihn schien es jedenfalls wichtig genug gewesen zu sein, so dass er gestern Abend spontan bei mir auf der Matte stand. Wohlbemerkt, nach knapp elf Stunden Arbeit. Seit dreizehn Stunden außer Haus gewesen und vor wenigen Minuten erst zurück gekommen. Meine Laune war dementsprechend natürlich nicht unbedingt .. gut.

Aber bei so unglaublich wichtigen Themen .. klar, dass er da vorbei kommen muss. Habe ich auch völliges Verständnis für. Punkt eins war das Unkraut auf meinem Balkon. An der Außenseite der Balkonumrandung. Unten. Da wächst nämlich dieses böse Unkraut. Und da die Balkone ja letztes Jahr oder so erst erneuert worden sind, ist das ja total doof, weil damit geht das ja wieder kaputt. Und es geht ja sowieso schonmal gar nicht, dass ich das da so einfach wachsen lasse und gar nichts dagegen unternehme. Der Witz an der Sache ist nur, dass ich seit knapp drei Monaten nicht mehr auf meinem Balkon war, da seit eben jener Zeit die Gerüste für die Isolierungsarbeiten dort stehen und jegliche Balkonaktivitäten direkt im Ansatz ersticken. Selbst wenn ich gewollt hätte, ich wäre niemals zu der Stelle gekommen, um das Moos überhaupt sehen zu können. Seit zwei Tagen sind die Gerüste jetzt endlich weg … und natürlich ist meine erste Amtshandlung, erstmal nach dem Unkraut an der Außenumrandung zu schauen! Aber selbstverständlich! Nicht. Erst Recht nicht, wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin und abends quasi tot in’s Bett falle. Man möge mir verzeihen, dass meie Prioritäten da etwas anders liegen. faehnchen

Punkt zwei war dann fast noch wichtiger. Ich möchte nämlich bitte unbedingt diese komische Fahne von meinem Schlafzimmerfenster entfernen. Die sieht nämlich nicht schön aus. Oder nee, halt. Warte. Er findet die nicht schön. Deswegen muss die da jetzt auch unbedingt weg. Bei der WM hat er ja nichts gesagt .. aber jetzt, Wochen nach der WM .. das geht jetzt nicht mehr. Die Fahne ist hässlich, also muss die Fahne weg. Klar. Ich meine, ich hätte mal irgendwann mitbekommen, dass der Typ Anhänger eines Vereins aus der schwarz – gelben Nachbarstadt ist. Schon klar, dass er meine Fahne da hässlich findet.

Schade, dass er da am Ende sogar am längeren Hebel sitzt .. also werde ich wohl nicht drum herum kommen, mir einen anderen Platz für mein Fähnchen zu suchen. Und wenn ich mir einen großen Stock auf den Balkon stelle.

Ernsthaft .. der Typ macht mich wütend. Für jede kleinste Kleinigkeit hier im Haus brauchen die Ewigkeiten, bevor da was passiert .. aber Hauptsache das Unkraut am Balkon ist unter Kontrolle und die Außenwand sieht schön aus.

Ein Glück für ihn, dass ich müde war und hier eigentlich wohnen bleiben möchte. So hat er zwar gemerkt, dass ich zickig wurde .. aber hat nicht meine geballte Unverständnis abbekommen.

Schade eigentlich.

~Arbeitsausgleich~

verwoehntN. ist seit Anfang der Woche im Zwangsurlaub. Eigentlich waren erst nur ein oder zwei Tage geplant, mittlerweile ist es der dritte Tag, den sie nicht da ist. Eigentlich komme ich damit klar und kann auch hier, im normalen ambulanten Betrieb ihre Arbeiten weitesgehend mit übernehmen. Die Entlassung aus dem Krankenhaus und aus der Kurzzeitpflege habe ich hinbekommen, mit Neuaufnahmen kann ich auch umgehen. Was halt nur ein wenig blöd ist – ich arbeite diese Woche nicht nurim Büro, sondern habe zeitgleich noch einen Frühdienst mit einer kleinen Mittagstour. Also bin ich ab sechs unterwegs, komme irgendwann um kurz nach eins im Büro an und darf dann anschließend noch alles erledigen, was da an Arbeit auf mich wartet. Mein Überstundenkonto freut sich. Nicht.

Netterweise habe ich ein paar tolle Kolleginnen, die mir zwar nicht wirklich bei der Arbeit helfen können, die aber dafür sorgen, dass ich nicht vom Fleisch falle. Während die eine Kollegin mich also mit Milchschnitten und Kinderriegeln verwöhnt, macht sich meine andere Kollegin eher Sorgen, dass das zu einer ausgewogenen Ernährung nicht reichen könnte. Da ich ihr ausserdem viel zu spät Feierabend mache, hat sie mir kurzerhand mein Abendbrot im Büro vorbei gebracht. Einfach nur zuckersüß .. und superlecker!

So überleb ich auch diese Woche .. und hoffe aber trotzdem, dass N. spätestens am Freitag wieder da ist.