~Spanische Köstlichkeiten im La Posta~

Noch 105 Tage.

Ich habe eindeutig eine Art Déjà – vu. Auch schon im letzten Jahr waren Lieblingsmutti und ich direkt am Anfang lecker essen. Jetzt war es zwar auch schon länger geplant – Lieblingsmutti besteht seit Wochen darauf, mich als Dankeschön für IchWeißNichtGenauWas zum Essen einzuladen – aber wirklich geklappt hat es eben erst jetzt.

Vom La Posta habe ich schon viel Gutes gehört. Diverse Bekannte, die dort regelmäßig essen geht, sind ebenso regelmäßig davon begeistert. Und da ich keine wirkliche Lust hatte, einen ewig langen Fahrweg zu fahren, war das La Posta mit einem Fahrweg von fünf Minuten natürlich perfekt. Ausserdem war spanisches bzw. portugiesisches Essen mal eine Abwechslung.

Das Lokal an sich sieht relativ unspanisch aus. Eigentlich erinnert alles eher an die alte Post, aber solange das Essen schmeckt, drücke ich bei der Deko gerne alle Augen zu. Denn das Essen an sich war wirklich lecker und ich gestehe, man hätte mich anschließend vermutlich besser aus der Tür rollen können.

Da ich nicht fahren musste, durfte ich die hausgemachte Sangria genießen. Super lecker und ein deutlicher Unterschied zu der Plörre, die man teilweise andernorts vorgesetzt bekommt.

Als Vorspeise haben wir uns einen Plato Español geteilt – Serranoschinken und Manchego – Käse mit Oliven, Aioli und Chorizo. Dazu gab’s ausreichend und unglaublich fluffiges Brot.

Lieblingsmutti wollte anschließend etwas Fleisch zwischen den Zähnen haben und hat sich für Cordeiro à la vasca entschieden – Lammragout mit Aprikosen, Gemüse und Fenchelsaat in Rotweinsauce, dazu gab’s eine große Portion Basmatireis. Ich gebe zu, ich hab’s nicht probiert … ich bin bei diesen Obstkombinationen irgendwie immer viel zu skeptisch.

Ich habe mal wieder eine ganze Weile hin und her überlegt, da standen einfach zu viele zu lecker klingende Dinge auf der Karte. Am Ende wurde es dann Espetada de pescador, ein Grillspieß mit Lachs, Gambas und Tintenfisch zu Salat, dazu gab’s frittierte Kartoffeln und Chili-Aioli.

Was soll ich sagen? Unglaublich lecker, der Fisch nicht zu trocken und ebenfalls eine große Portion, so dass man auch locker ohne Vorspeise satt geworden wäre.

Unglücklicherweise meldete sich mein süßer Zahn und war der Meinung, ohne Dessert dürfte ich die alte Post nicht verlassen. Und warum sollte ich mit meinem Zahn lange diskutieren? Und so stand kurz danach noch eine Portion spanischer Karamellpudding vor meiner Nase, der absolut zum Niederknien .. oder Reinlegen war.

Ich bin froh, dass wir’s endlich mal probiert haben und da gewesen sind .. und waren bestimmt auch nicht das letzte Mal dort essen.

Mich reizen ja immer noch diese Krimidinner .. die übrigens auch in regelmäßigen Abständen im La Posta stattfinden. Wer weiß, vielleicht kann man ja mal geschickt das Essen mit dem Krimi am Abend verbinden ..

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~Platz für eigenen Senf~

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