~Mercimek Çorbası~

Zutaten rotelinsensuppe

  • 5 Gläser Wasser
  • 1 Glas rote Linsen
  • 1 Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Margarine
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml  Gemüsebrühe
  • 1 TL  Minze
  • Salz
  • Paprikapulver
  • Pul Biber

Zubereitung

Die Kartoffel und die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf das Wasser zum Kochen bringen, die Linsen, die Kartoffel, die Zwiebel und einen TL Salz hinzufügen und das Ganze so lange kochen, bis die Kartoffel gar ist. Den Herd anschließend auf die kleinste Stufe stellen, die Brühe, Minze und nach Geschmack Paprikapulver hinzufügen und ein paar Minuten ziehen lassen, anschließend pürieren.

In der Zwischenzeit die Margarine schmelzen, Tomatenmark dazugeben. Die Mischung zu den Linsen geben und alles noch einmal zum Kochen bringen.

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Die meisten Zutaten hatte ich eh im Haus, von daher war diese türkische Linsensuppe die beste Alternative für einen Sonntag. Das hier ist nur ein Rezept von … ziemlich unendlich vielen, da die Suppe wohl in jedem Haushalt irgendwie anders zubereitet wird.  Einige andere Möglichkeiten werde ich mit Sicherheit auch noch ausprobieren, aber diese hier ist schon ziemlich lecker und schnell und einfach gemacht.

Ich habe etwas mehr Tomatenmark genommen – laut Ursprungsrezept ist das durchaus möglich und macht den Geschmack und die Farbe intensiver. Pul Biber ist eine scharfe Ergänzung, muss aber nicht sein. Ich liebe scharfes Essen, konnte also nicht widerstehen. Aber auch ohne ist die Suppe wirklich lecker.

Die Mengenangabe in Gläsern mag etwas seltsam sein .. aber mittlerweile habe sogar ich gelernt, dass viele Dinge nach Augenmaß hinzugefügt werden. Von daher kann man mit einer Glasangabe schon recht gut leben und es haut von der Konsistenz her gut hin.

Noch 103 Tage übrigens.

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~Spanische Köstlichkeiten im La Posta~

Noch 105 Tage.

Ich habe eindeutig eine Art Déjà – vu. Auch schon im letzten Jahr waren Lieblingsmutti und ich direkt am Anfang lecker essen. Jetzt war es zwar auch schon länger geplant – Lieblingsmutti besteht seit Wochen darauf, mich als Dankeschön für IchWeißNichtGenauWas zum Essen einzuladen – aber wirklich geklappt hat es eben erst jetzt.

Vom La Posta habe ich schon viel Gutes gehört. Diverse Bekannte, die dort regelmäßig essen geht, sind ebenso regelmäßig davon begeistert. Und da ich keine wirkliche Lust hatte, einen ewig langen Fahrweg zu fahren, war das La Posta mit einem Fahrweg von fünf Minuten natürlich perfekt. Ausserdem war spanisches bzw. portugiesisches Essen mal eine Abwechslung.

Das Lokal an sich sieht relativ unspanisch aus. Eigentlich erinnert alles eher an die alte Post, aber solange das Essen schmeckt, drücke ich bei der Deko gerne alle Augen zu. Denn das Essen an sich war wirklich lecker und ich gestehe, man hätte mich anschließend vermutlich besser aus der Tür rollen können.

Da ich nicht fahren musste, durfte ich die hausgemachte Sangria genießen. Super lecker und ein deutlicher Unterschied zu der Plörre, die man teilweise andernorts vorgesetzt bekommt.

Als Vorspeise haben wir uns einen Plato Español geteilt – Serranoschinken und Manchego – Käse mit Oliven, Aioli und Chorizo. Dazu gab’s ausreichend und unglaublich fluffiges Brot.

Lieblingsmutti wollte anschließend etwas Fleisch zwischen den Zähnen haben und hat sich für Cordeiro à la vasca entschieden – Lammragout mit Aprikosen, Gemüse und Fenchelsaat in Rotweinsauce, dazu gab’s eine große Portion Basmatireis. Ich gebe zu, ich hab’s nicht probiert … ich bin bei diesen Obstkombinationen irgendwie immer viel zu skeptisch.

Ich habe mal wieder eine ganze Weile hin und her überlegt, da standen einfach zu viele zu lecker klingende Dinge auf der Karte. Am Ende wurde es dann Espetada de pescador, ein Grillspieß mit Lachs, Gambas und Tintenfisch zu Salat, dazu gab’s frittierte Kartoffeln und Chili-Aioli.

Was soll ich sagen? Unglaublich lecker, der Fisch nicht zu trocken und ebenfalls eine große Portion, so dass man auch locker ohne Vorspeise satt geworden wäre.

Unglücklicherweise meldete sich mein süßer Zahn und war der Meinung, ohne Dessert dürfte ich die alte Post nicht verlassen. Und warum sollte ich mit meinem Zahn lange diskutieren? Und so stand kurz danach noch eine Portion spanischer Karamellpudding vor meiner Nase, der absolut zum Niederknien .. oder Reinlegen war.

Ich bin froh, dass wir’s endlich mal probiert haben und da gewesen sind .. und waren bestimmt auch nicht das letzte Mal dort essen.

Mich reizen ja immer noch diese Krimidinner .. die übrigens auch in regelmäßigen Abständen im La Posta stattfinden. Wer weiß, vielleicht kann man ja mal geschickt das Essen mit dem Krimi am Abend verbinden ..

~Vitamine müssen sein!~

schokobrunnenKurz nach Essen zum OP – Vorgespräch … und kurz am warmen Schokobrunnen halt gemacht, um ein paar Vitamine zu mir zu nehmen. Vitamine sind gesund. Die muss man essen. Täglich. Das sagt einem auch jeder Arzt. Wirklich und ganz in Echt. Deswegen war ich heute auch ganz gesund und habe direkt zwei Vitamine gegessen. Zur Vorsicht. Weil ich morgen ja nicht hier sein kann. Ich liebe Vitamine!

 

 

 

 

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Adventskalender:

gestern – Duschgel mit Vanilleduft

heute – Gesichtscreme

~Kürbiseintopf~

Zutaten kürbiseintopf

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Möhren
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 kg Kürbis
  • 2 frische, rote Chilischoten
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Tasse Reis
  • 1,25 Liter Gemüsebrühe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Selleriesalz
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Parmesan

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken. Die Möhren ebenfalls schälen und in Scheiben, die Kartoffeln in Würfel schneiden. Der Kürbis und die Chilischoten werden entkernt und ebenfalls gewürfelt.

Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten. Reis dazu geben, gut verrühren, dann Möhren, Kartoffeln, Kürbis und Chili hinzufügen. 10 Minuten dünsten. Brühe dazugießen, mit Salz und Selleriesalz würzen, noch 30 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Anschließend 5 Minuten im geöffneten Topf stehen lassen. Petersilie unterrühren und mit Parmesan bestreut servieren.

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Ich habe es geschafft. Nach mehreren Jahren Anlaufzeit habe ich mich dieses Jahr erstmalig an einen Kürbis gewagt, den ich vorher noch nie gegessen, geschweige denn selbst irgendwie zubereitet hätte. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert und hätte nicht gedacht, dass mir das wirklich so gut schmeckt. Mit dem Kürbis hatte ich zu Beginn ein paar winzige Probleme, aber die dürften sich mit einem vernünftigen Messer auch recht schnell erledigt haben. Mein Eintopf ist zwar nicht ganz so flüssig geworden, wie es auf den anderen Bildern zu sehen war, aber trotzdem war’s unglaublich lecker und nicht zu trocken oder matschig. Jedenfalls weiß ich, dass es bei mir jetzt wohl öfter Kürbisgerichte geben wird. Schließlich muss man ja alles mal ausprobiert haben.

Das Rezept findet man übrigens bei Chefkoch wieder.

~Caipirinha~

Zutatencaipirinha

  • 1 Limette
  • 2 – 3 TL weißer Rohrzucker
  • 4 – 6 cl Cachaça
  • Crushed Ice

Zubereitung

Die Limette waschen, die Enden abschneiden und achteln. Zusammen mit dem Zucker in ein Glas geben und zerdrücken. Das Glas anschließend mit dem Eis bis zum Rand auffüllen, Cachaça hinzugeben und umrühren.

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Man weiß nicht wieso .. aber urplötzlich musste ich quasi einen Caipirinha trinken. Dabei mag ich sonst eher die cremigeren Cocktails. Jetzt allerdings bin ich völlig angefixt … das Zeug ist einfach nur verteufelt lecker! Rezepte dazu gibt es zig verschiedene, auch scheint die Zubereitung in Brasilien dezent anders zu sein.

Die Limette wird dort laut diverser Rezepte in Scheiben geschnitten. Auch begnügen sich die Brasilianer wohl nicht mit ein wenig Cachaça, sondern füllen das Glas bis oben auf. Wer hier keinen weißen Rohrzucker hat, kann auch auf braunen Zucker zurückgreifen. Und ob man lieber Eiswürfel verwendet oder Crushed Ice … bleibt wohl auch jedem selbst überlassen. Ich jedenfalls liebe meine Mischung gerade .. und scheine fast eine Art neues Lieblingsgetränk entdeckt zu haben.