~Dienstliche Nebenrollen~

Vom Privaten zum Dienstlichen. Irgendwie habe ich sowieso das Gefühl, mehr Zeit auf der Arbeit als im normalen Leben zu verbringen. Hauptdarsteller in diesen Rollen sind:

~J~
Immer noch N.s Schwester. Immer noch bei uns. Zum Glück! Die Frau ist mindestens genau so toll wie N. und wer die nicht beide liebt, der ist noch schräger als ich. Sonnenscheine im Doppelpack.

~Bimba~
Verdammich .. die läuft uns nach! Wahrscheinlich könnte man sie auch in Russland ausetzen und die wäre fünf Minuten später wieder da! Ist irgendwie seit ihrer Ausbildung immer da und ich finde das auch toll so. Vermutlich werde ich sie in der neuen Firma wirklich vermissen. Laut und selten mal still oder sprachlos, aber gute Laune verbreitend. Wenn man sowas morgens um sechs ertragen kann. Ich kann’s nicht. Aber ich mag sie trotzdem.

Dazu kommen natürlich noch einige andere Kollegen und Kolleginnen .. und diverse Menschen, die ich zuhause besuche. Aber die alle hier aufzuzählen würde wohl den Rahmen sprengen ..

***

Aus dem Archiv

~O.~
Stellvertretung bzw. Chef neben meinem Hasen für eine ganze Weile. Eine Zeit lang mehr an N.s Ausschnitt als an der Arbeit interessiert. Aber egal. Ich mag Männer, die sich mitten im Satz unterbrechen, weil ihre Augen im Shirt / Bluse / Pulli / Hemd der Kollegin hängen geblieben sind. Hätte eigentlich mittlerweile schon fast mit in die Hauptrollen rutschen müssen, weil die Beziehung zu N. doch sehr … privat wurde. Aber ich lass das lieber so.  Schon alleine weil ich nicht davon ausgehe, ihn noch allzuoft zu sehen.

~Kollegin M.~
Hat sich irgendwie still und heimlich in unsere alte Truppe geschlichen und ergänzt uns auf hervorragende Art und Weise. Hat den Wechsel zum neuen Pflegedienst 2012 natürlich mitgemacht, war schon öfter mit in Papas Garage und ist auch sonst ein toller Mensch. Wird aus Jobwechselgründen auch erstmal in’s Archiv verschoben.

~Mein Lieblingsfauli~
Seit Anfang 2012 endlich wieder bei mir. Damit hat sie sich auch viel zu lange Zeit gelassen .. aber endlich sind wir wieder zusammen und können gemeinsam gegen die bösen Patienten kämpfen!
Der ursprüngliche Text stimmt leider so gar nicht mehr, weil irgendwer der Frau so dermaßen in’s Hirn geschissen haben muss, dass sie nicht mehr wiederzuerkennen ist. Dummerweise zieht sie als erwachsene Frau die Schweigetaktik vor, so dass niemand so wirklich weiß, wo ihr Problem liegt. Im Sommer noch gemeinsam Fußball geschaut .. seit November 2012 wird sie wohl keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.

~Kollege S.~
Puh. Schwer zu beschreiben. Den kann man nicht beschreiben, den muss man erlebt haben. Oder auch nicht.. Eigentlich nett und für manche Patienten Gold wert, weil er gelegentlich wirklich toll mit den Leuten umgehen kann .. aber gleichzeitig so .. so .. so .. *uaaaaaah*, dass man das weder beschreiben, geschweige denn länger als drei Minuten aushalten kann. Hat uns auch mehr oder weniger unfreiwillig im November 2012 verlassen. Immerhin, das dürfte ein paar graue Haare weniger bedeuten.

~der Chef~
Ein riesiges Arschloch, das nur auf seinen Vorteil bedacht ist und nicht wirklich was von „Führung“ oder Mitarbeitermotivation oder so versteht. Andererseits hat sogar er auch einige wenige nette Momente. Quotennettigkeit? Oder Berechnung? Man weiß es nicht … Es gibt Aussagen, er sei total cholerisch .. Guckt mich immer an, als wüsste er nicht wirklich, wer ich bin. Nimmt Verbesserungsvorschläge nicht an und tut immer so, als wäre das Leben und alles andere ein riesengroßer Spaß. Naja.
Ist verheiratet mit einer hysterischen Ziege und hat mindestens ein total verzogenes, strohdummes Kind, die ebenfalls so tun wollte, als verstehe sie etwas vom Arbeiten in der Pflege. Seit Anfang Juli 2012 hat sich das Thema aber zum Glück erledigt ..

~I.~
Die Trulla. Mittlerweile muss ich sie einfach extra erwähnen. Unsere dritte AntiKraft im Büro. Angeblich dritte PDL neben meinem Hasen und dem Bärchen, so steht’s zumindest im Protokoll. Mir persönlich hat sie sich nie vorgestellt. Dementsprechend unfreundlich gehe ich wahrscheinlich auch mit ihr um. Gelegentlich tut sie mir leid .. weil sie versucht bestimmt alles so toll wie möglich zu machen .. aber mit Leuten, die mir zusätzliche Arbeit machen, komme ich wahrscheinlich generell nicht so ganz klar. Überlebt hat sie bis zu meinem Urlaub im April 2012 .. danach war sie irgendwie unauffindbar. Auch kein Verlust ..

~Kollegin A.~
Eindeutig nicht zu beschreiben. Die muss man echt erlebt haben. Quadratisch, rundlich, praktisch .. gut? Ein Glücksfall für manche Patienten, die wirklich ordentlich betüddelt wurden von vorne bis hinten .. aber ein Albtraum für jeden denkenden und nicht zugedröhnten Menschen. Seit Ende 2011 nicht mehr im Team .. leider? Immerhin gab’s immer ausreichend zu lachen!

~Kollege H.~
Wie soll ich es sagen. Er ist derjenige, der jetzt total gefrustet ist, weil er einfach nicht die Weiterbildung zur PDL machen darf. Dabei wäre es genau das Richtige für seinen dicken Hintern. Aber wer von der Pflege keine Ahnung hat, der sollte sich wirklich besser aus dem Büro raus halten .. im Oktober 2011 hat er dann zum Glück von sich aus gekündigt … bevor es zu übel wurde.

~dat Ding~
Wann immer hier in irgendwelchen Texten wüste Beleidigungen oder Beschimpfungen stehen, wann immer ich völlig fassungslos wirke .. es hat mit Sicherheit mit ihr zu tun, Wann immer etwas geschieht, ohne das vorher das Gehirn eingeschaltet wurde – die Cheffin kann nicht wirklich weit weg sein. Vermutlich ist sie sogar die Ursache für das meist entstehende Chaos. Sie kann zwar unter Umständen auch nett sein .. aber das passiert meistens nur an Tagen, an denen Weihnachten und Ostern auf einen Mittwoch fallen. Seit April 2011 ist das Ding nicht mehr meine Vorgesetzte .. zum Glück!

~Alfons, Helga, Frau Irmgard, Frau B.~
Kleine große Sonnenscheine. Völlig verwirrt, aber sowas von liebenswürdig .. man muss sie einfach mögen. Auch wenn man sie lieber heute als morgen Richtung Mars schicken möchte. Weitere Namen werden mit Sicherheit noch folgen .. schließlich leben in dieser Stadt noch viele, viele andere Menschen, deren Hauptaufgabe es ist, für unsere Unterhaltung zu sorgen. Leider seit April 2011 nicht mehr in meiner Obhut .. aber es werden neue kommen ..

~J., Bimba und mein Lieblingsfauli~
Kollegen. Mitarbeiter. Wie auch immer.
J. ist die Schwester von N.Süß. Verwirrt. Aber toll!
Bimba ist … Bimba halt. Ja, ich darf sie so nennen. Nein, es ist nicht böse gemeint. Aber wer mich fragt, ob sie Bimbo auf der Stirn stehen habe, während ich mit dem Edding herummale .. der darf sich nicht wundern.
Das Fauli ist halt das Fauli. Mein Lieblingsfauli. Wahrscheinlich liegt es am Namen, dass wir beide so fürchterlich faul und unmotiviert sind, dass Ex – Kolleginnen sich darüber schon bei der Cheffin beschweren müssen.

~Platz für eigenen Senf~

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